sofa-gerzerDas Sofa ist meist der Lieblingsplatz in der Wohnung, deshalb wird es stark strapaziert und beansprucht. Langfristig bleibt dies nicht ohne Folgen. Die Polster sind durchgesessen, Stoff oder Leder werden durch Abnutzung und Flecken zunehmend unansehnlich, kurzum: Ein Ersatz muss her.

Es muss nicht immer gleich ein neues Sofa sein – neues Beziehen der Polstermöbel verändert die Atmosphäre des Wohnzimmers entscheidend und schont den Geldbeutel; liebgewonnene Erbstücke erstrahlen durch einen neuen Stoff- oder Lederbezug aus der Polsterei zu neuem Glanz.

Antik trifft modern

Ein antikes Sofa muss nicht zwingend mit einem klassischen Stoff bezogen werden – moderne Designs und Farbkombinationen können durchaus spannende Kontraste erzeugen! Beim Innenleben hingegen setzt man in einer professionellen Polsterei meist auf traditionelle Materialien und Techniken.

Klassisches Innenleben von Sofa und Sessel

Während in der modernen Polstertechnik meist Schaumstoffe (v.a. Polyurethan) auf dem Federkern befestigt werden, sind antike Möbel mit Naturmaterialien gefüttert, z.B.

  • Hede,
  • Rosshaar oder
  • Afrik (Palmfaser).

Diese sollten auch nach dem Beziehen wieder eingesetzt werden. In der Polsterei werden dabei auch die Stahlfedern wieder fachgerecht geschnürt: Moderne Federkerne sind erst seit den 1960ern gebräuchlich; bei älteren Sofas und Sesseln müssen die einzelnen Federn manuell verbunden werden – eine Kunst, die nur erfahrene Polsterer beherrschen.

Mut zur Farbe beim Stoff

Geht es an die  Wahl der Stoffe, lautet die Devise: „Anything goes“! Praktisch alles ist erlaubt – knallige Farben und auffällige Muster bringen die klassische Form antiker Möbel hervorragend zur Geltung, gedeckte Töne hingegen unterstreichen ihre Eleganz.

Wichtig ist dabei vor allem die hohe Qualität des Stoffs – die Polsterei erteilt hierüber gern Auskunft. Ein hochwertiger Bezug ist

  • lichtecht,
  • reibecht,
  • scheuerbeständig

und hat eine niedrige Pillneigung. Welche Art von Stoff am geeignetsten ist, hängt von der Nutzungsart und -intensität ab: Bei täglicher Nutzung, in Haushalten mit Kindern und Tieren sind Mikrofaserstoffe mit hohem Kunststoffanteil oder strapazierfähige Polgewebe eine gute Wahl. Für die gelegentliche Nutzung kommen auch Flachgewebe mit hohem Naturfaseranteil (z.B. Leinen) oder edle Brokat-Stoffe in Frage.

Beziehen und Aufpolstern – ein Fall für die Polsterei

Gerade bei älteren und wertvollen Stücken ist es nicht ratsam, selbst Hand anzulegen. Bezüge für einzelne Polster lassen sich relativ einfach anfertigen, bei einer fest integrierten Rücken- oder Sitzfläche sieht die Lage jedoch anders aus: Mit einem simplen Austausch des Bezugsstoffs ist es meist nicht getan.

Neben einem neuen Stoff für Sessel oder Sofa ist meist das Aufpolstern der Sitzfläche notwendig – für eine Polsterei dank professioneller Ausstattung kein Problem; eine Hobby-Nähmaschine hingegen zwingen dicke Stoffe und Wattierung schnell in die Knie.

Spätestens dann, wenn Knöpfe oder andere Zierelemente im Spiel sind, führen unprofessionelle Do It Yourself-Aktionen zu unschönen Ergebnissen. Besonders bei antiken Einzelstücken ist fachliches Können gefragt, über das nur ein erfahrener Polsterer verfügt.

Individuelle Lösungen vom Polsterer

Innerhalb der Handwerks-Kooperative 8 Handwerk kompakt übernimmt der Raumausstatter-Meisterbetrieb Andreas Gerzer aus Gars am Inn sämtliche Aufgaben rund um Aufpolsterung und Beziehen Ihrer Möbel.

Die hauseigene Polsterei übernimmt gern auch Ihren Auftrag im Großraum München; Ihre persönlichen Vorstellungen werden dabei von Meisterhand umgesetzt – nehmen Sie am besten direkt Kontakt auf!